Luftentfeuchter

Swiss made by LUNOR


Hochwertige Kondensationsentfeuchter und wirkungsvolle Entfeuchtungssysteme steuern und überwachen die Luftfeuchtigkeit in Archiven, Museen, Garagen und überall dort, wo eine aktives Klimamanagement gefragt ist.

Fix oder mobil?

Sie entscheiden.

Fix auf Konsolen:

Dank der Einbauhöhe ab 40cm (LUNOR L-25 und L45) kann das Konsolenmodell platzsparend, zum Beispiel im Türsturz, montiert werden. 

Mobil und flexibel:

Erhältlich mit Überlaufsicherung oder für direkten Ablauf (Bodenabläufe), Steuerung über Hygrostat.

Wir ermöglichen die Montage auf Konsolen bis auf eine Maximalhöhe von 2.40m ab Boden. So bleibt der Weg frei und es besteht keine Verletzungsgefahr im Mehrfamilienhauskeller, Veloraum, in Produktionshallen und Lagern / Archiven. Unsere Techniker führen auch Kernbohrungen durch Beton und Backstein aus, führen das Kondenswasser in Geberit PE zum nächsten Ablauf oder installieren eine Kondenswasserpumpe. 

Wer lieber flexibel bleibt, setzt auf die mobile Version. Ideal für Garagen, Produktionsstätte, Zivilschutzanlagen und viele weitere Anwendungen. Individuell erhältlich mit einer Überlaufsicherung oder dem vorbereiteten Anschluss für den Abfluss mittels Schlauch in einen Bodenablauf.

 

Der passende Luftentfeuchter von S bis L

Mehrere Räume?

Ein Entfeuchter.

Platzsparend und energieeffizient bringen LUNOR Entfeuchtungssysteme die trockene Luft genau dorthin, wo sie gebraucht wird. Mit vielen Optionen wie Frischluft-Anteil, Schallschutz oder Klimaüberwachung. Entscheidend ist die von LUNOR entwickelte Steuerung, welche automatisch und intelligent den Entfeuchtungsprozess regelt. 

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir finden für Neu- und Altbau die passende Lösung. 

Entscheidend für den effizienten Betrieb ist die von LUNOR entwickelte Steuerung. Ob in Neu- oder Bestandesliegenschaften: Wir finden eine Lösung für Ihr Entfeuchtungssystem. Bei unserer Massaufnahme vor Ort erfassen wir Ihre Bedürfnisse und bieten Ihnen die gesamte Installation an. Von der Kernbohrung bis zur Lüftungsrohrmontage erhalten Sie alles aus einer Hand. 

 

 

Fragen? Probleme? Wünsche?

Unsere Spezialisten sind für Sie da!

Unsere erfahrenen Experten in Ihrer Region helfen Ihnen gerne weiter und beraten Sie bei Ihrem Projekt. 

Was Sie über Feuchtigkeit wissen sollten...

Dampfförmig, flüssig oder fest.

Wasser ist je nach Aggregatszustand dampfförmig, flüssig oder fest. In unserer Umgebungsluft befindet sich immer eine gewisse Menge Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Kühlt sich die Luft ab, verhält sich die Situation umgekehrt: Die Luft kann die Feuchtigkeit nicht mehr halten, sie kondensiert an kalten Oberflächen.

LUNOR Luftentfeuchter der L-Serie funktionieren nach diesem Prinzip. Mittels Verdichter wird Kältemittel in einem Wärmetauscher verdampft, was dessen Oberfläche stark abkühlt (die Verdampfungstemperatur ist abhängig von diversen Bedingungen). Die daran vorbeiströmende Luftfeuchtigkeit kondensiert, die Luft wärmt sich wieder auf und wird raumwarm und trocken ausgeblasen.

Relative Luftfeuchtigkeit = effektive Menge Wasser in g/kg Luft.

Der Begriff relative Luftfeuchtigkeit bedeutet, dass jene Luft zum genannten Prozentsatz gesättigt ist. Wenn wir von 60% relativer Luftfeuchtigkeit sprechen, besagt diese Zahl nur, dass eine Einheit Luft zu 60% mit Wasser gesättigt ist. Wieviel Wasser das effektiv in g/kg ist, wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass die Luft noch in der Lage ist, weitere 40% aufzunehmen, bevor es zur Kondensation kommt. Wir brauchen zusäztlich die Information bei welcher Temperatur - und wenn man es genau nimmt, auch  bei welchem Luftdruck - die entsprechende Messung vorgenommen wurde.

Am HX-Diagramm lesen wir ab, dass Luft mit 60% bei 20°C auf ca. 450 M.ü.M. eine effektive Wassermenge von 9.2g/kg Luft enthält.

Kühlen wir diese Luft auf 16°C ab, steigt die relative Luftfeuchtigkeit auf 80% an. Sie enthält aber immer noch 9.2g Wasser pro kg Luft. Erschaffen wir nun eine kalte Oberfläche, die wir auf unter 12°C abkühlen, steigt die Luftfeuchtigkeit auf 100% an. Der Wasserdampf beginnt zu kondensieren, wir sprechen vom erreichten Taupunkt.

Badezimmerspiegel oder Kellerwand - das Prinzip bleibt sich gleich.

Schön nachvollziehen lässt sich der theoretische Ansatz, wenn nach dem Duschen das eigene Spiegelbild aufgrund kleinster Wassertropfen nicht mehr sichtbar ist. Der kältere Spiegel fungiert als natürlicher Luftentfeuchter, auf der kalten Oberfläche kondensiert der Duschdampf. Am Spiegel ist das Phänomen am besten sichtbar, doch auch die Wände, Decke und Boden sind von feinstem Kondensat bedeckt.

Vor allem in nicht isolierten Untergeschossen führen diese physikalischen Grundsätze zu enormen Feuchteschäden. Kühlt sich warme und feuchte Aussenluft im Keller ab, steigt die relative Luftfeuchtigkeit an. Feuchteschäden an Lagergütern entstehen bereits ab 65%-70%rF, natürlich immer abhängig davon, was gelagert ist. Ist die Luftfeuchtigkeit konstant bei 65-85%rF, kann sich Schimmelpilz bilden und wachsen.

Aussenluft darf also nur in den Keller gelangen, wenn die effektive Wassermenge der zugeführten Luft tiefer ist, als die bestehende Luft im Untergeschoss. Als Faustregel gilt, dass dieser Zustand nur in den kalten Wintermonaten zutrifft. Entfeuchtung über Lüftung bedarf einiges Know-how und sollte nur mit einer durchdachten Steuerung stattfinden.

Sommerfeuchte im Keller

Eine effiziente Kälteeinheit benötigt  eine durchdachte Steuerung, damit die Entfeuchtung effizient abläuft. Am wichtigsten ist dabei die Platzierung des Hygrostaten (der Messstelle), welcher über den Betrieb der Anlage entscheidet. Alle LUNOR Entfeuchter sind hygrostatgesteuert. Eine einfache Ein-/Aussteuerung oder die Steuerung über eine Zeitschaltuhr ist nicht zu empfehlen.

Das Ziel ist die Überwachung und gegebenenfalls die Entfeuchtung des Raumklimas. Deshalb muss der Hygrostat auch das Raumklima messen. Das Verkaufsargument «interner Hygrostat» suggeriert Sicherheit, führt jedoch oftmals zu falschen Messergebnissen und somit zu unnötigen Laufzeiten und höherem Energieverbrauch. Ist der Hygrostat im oder am Gerät platziert, muss sichergestellt sein, dass dieser  das Raumklima misst und nicht ein im Entfeuchter entstehendes Mikroklima.

Interner Hygrostat.

Bei LUNOR Luftentfeuchtern ist der Hygrostat immer ausserhalb des Gerätes angeordnet - standardmässig am Gehäuse. Auf Wunsch ist bei unseren Entfeuchtungs-Systemen anstelle des am Gerät befindlichen Hygrostaten ein externer Hygrostat erhältlich. 

Externer Hygrostat.

Der externe Hygrostat lässt eine Verschiebung des Messpunktes um mehrere Meter und in andere Räume zu. Konkret wird also nicht im oder am Luftentfeuchter gemessen, sondern einige Meter davon entfernt. Der externe Hygrostat trägt somit zur genaueren Regulierung der Luftfeuchtigkeit im gesamten zu entfeuchtenden Raum bei.

Den Hygrostaten richtig einregulieren.

Das Einregulieren des Entfeuchters findet über eine längere Zeitdauer statt. Ein im Raum befindlicher Hygrostat mit Display (im Fachhandel oder bei LUNOR erhältlich) zeigt die gemessene relative Luftfeuchtigkeit im Raum in Prozenten an. Ist dieser Wert zu hoch, muss der Hygrostat tiefer eingestellt werden. Ist der Wert zu niedrig, kann der Wert nach oben korrigiert werden.

Überwachung der Entfeuchtungsleistung.

Wenn trotz des Signals des Hygrostaten keine Entfeuchtung stattfindet, gibt die Überwachung ein Signal über einen potentialfreien Kontakt an das Hausleitsystem ab.

Klimaüberwachung.

Die Klimaüberwachung gibt - im Unterschied zur Überwachung der Entfeuchtungsleistung - ein Signal an das Hausleitsystem ab, wenn die relative Luftfeuchtigkeit über einem definierten Höchstwert liegt. So wird ausgeschlossen, dass Feuchteschäden aufgrund von Fehlmanipulationen am Entfeuchter entstehen: Steigt die Luftfeuchtigkeit zu hoch an, ist entweder der Hygrostat am Luftentfeuchter falsch eingestellt, der Entfeuchter wurde ausgesteckt oder er ist defekt.